Einsatz Nummer 2 in diesem Jahr holte die Remser Kameraden gegen 5:00 Uhr am Morgen des 8. März aus den Betten. Das Display verriet "Person in Not, PKW in Mulde, Ölsperre errichten." Was sich zunächst dramatisch anhörte, erwies sich im Nachhinein dann doch als eher kurios.
Bereits 90 Minuten zuvor war in Glauchau ein stark alkoholisierter Autofahrer von einem Weg neben der sog. Flutrinne von der Fahrbahn abgekommen, hatte ein Geländer touchiert, war dann denn Damm heruntergerutscht und über die Wiese bis direkt in die Mulde gefahren.
Dort konnte er sich scheinbar unverletzt aufs Dach seines PKW retten und rief die Rettungskräfte zur Hilfe. Diese beschimpfte er dann bei deren Eintreffen zunächst auch noch, konnte aber schließlich beruhigt werden. Anstatt jedoch bis zur Rettung per Schlauchboot zu warten, sprang er vom Dach in die Mulde und wurde so völlig durchnässt ans Ufer gezogen und dem Rettungsdienst übergeben.
Die Kameraden aus Remse hatten die Aufgabe, ca. 300m weiter eine Ölsperre zu errichten, um evtl. auslaufende Betriesbmittel des Fahrzeuges abzufangen und zu binden. Dies zog sich bis zur Bergung des PKW durch einen Abschleppdienst ca. 2 Stunden hin und man konnte gegen 7:00 Uhr wieder ins Depot zurückkehren.
(c) Foto: Polizei Sachsen