Am heutigen Sonntag kam es nach dem Mittag zur nächsten Alarmierung der Remser Feuerwehr. "Verkehrsunfall Nähe Brücke, unklare Lage, 1 Person" war zu lesen.
Die Einsatzstelle befand sich direkt an der Remser Muldenbrücke und war somit binnen einer Minute erreicht. Wie ich herausstellte hatte ein Mann mit seinem Simsonroller einer Frau mit PKW auf der Grünfelderstraße die Vorfahrt genommen. In der Folge kam es zu einem heftigen Zusammenstoß beim dem der Mopedfahrer über die Motorhaube und die Frontscheibe des PKW geschleudert wurde und auf der Straße zum Liegen kam. Dabei zog er sich mehrere Verletzungen zu. Ein zufällig anwesender Feuerwehrkamerad der Zeuge des Vorfalls wurde, leistete sofort Erste Hilfe und alarmierte die Rettungsleitstelle. Bei Ankunft der Remser Kameraden wurde der Verletzte bereits von den Sanitätern versorgt. Die Remser Wehr kümmerste sich deswegen vorrangig um die Absicherung der Unfallstelle sowie dem Binden von auslaufenden Betriebsmitteln. Wir wünschen dem Verletzten gute Genesung!

Exakt 2 Mal den gleichen Einsatz erlebten die Kameraden am vergangenen Sonntagmittag als auch am gestrigen Montagnachmittag.
In einem Waldgebiet am Ortsausgang Remse in Richtung Waldenburg sind derzeit Forstmitarbeiter damit beschäfitgt, Totholz und gefällte Fichten zu beseitigen. Dazu ist es ihnen auch gestattet, Feuerstellen vor Ort zu errichten. Natürlich müssen diese Feuer bewacht werden um ein Ausbreiten zu verhindern. Dies allerdings wurde an diesen beiden Tagen versäumt und die auflammenden Stellen sowie die Rauchentwicklung veranlassten vorbeifahrende Bürger völlig berechtigt den Notruf zu wählen.
Die Remser Kameraden rückten jeweils mit beiden Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Während am Sonntag noch das Löschen mit Wasservorräten der Forstmitarbeiter und eines angrenzenden Bach ausreichten, waren am Montag schon der Einsatz des mitgeführten Löschwassers und einer Schlauchleitung nötig. Die Einsätze dauerten jeweils eine Stunde. Die Polizei wird nun Kontakt zum Waldbesitzer aufnehmen um derartige, vermeidbare Einsätze zu unterbinden.

*Nachtrag: am darauffolgenden Donnerstag, den 23.5.2019 erfolgte eine weitere Alarmierung zur gleichen Sachlage.

Anbei ein Bild der Einsatzstelle von Montag:
Einsatz Waldfeuer

Am heutigen Freitag kam es kurz nach 18 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B175 direkt vor dem alten Depot. Eine Autofahrerin bog vom verkehrsberuhigten Bereich auf die Bundesstraße in Richtung Glauchau ein. Dabei übersah sie offenbar eine Motorradfahrerin. In der Folge kam es zum Zusammenstoß bei dem die Bikerin von ihrer Maschine geschleudert wurde und verletzt liegenblieb. Zeugen und Passanten handelten unverzüglich indem sie die Unfallstelle absicherten und Erste Hilfe leisteten. Kurz darauf traf auch der Rettungsdienst mit Notarzt ein und übernahm die weitere Versorgung der beteiligten Personen. Die Zweiradfahrerin war glücklicherweise die ganze Zeit ansprechbar.
Kameraden der Remser Feuerwehr sperrten zudem die Bundestraße in beiden Richtungen ab und sicherten die Unfallstelle. Bei der Unfallaufnahme durch die Polizei wurde der Bereich zudem ausgeleuchtet.

WIr wünschen der jungen Motorradfahrerin gute Genesung!

Anbei ein Bild der Unfallstelle:
ffw vku20190322

Die meisten Kameraden wird es nicht gewundert haben, als am späten Sonntagabend zum ersten Einsatz 2019 per Sirene und DME gerufen wurde. Sturmtief "Eberhard" fegte mit aller Gewalt auch über unsere Region und sorgte für den flächendeckenden Einsatz der Rettungskräft. Auf dem Display der Remser Kameraden wurde ein umgestürzter Baum auf der Bundestraße 175 in Richtung Glauchau gemeledet.
Nach kurzer Anfahrt war die Einsatzstelle auch erreicht. Dort hatte es durch den massiven Wind eine Birke mitsamt dem Wurzelwerk aus dem Boden gerissen und quer über die Straße gelegt. Die Kameraden begannen sofort mit der Absicherung der Einsatzstelle, denn diese lag aus Richtung Glauchau direkt hinter einer Kuppe so dass es im schlimmsten Falle für ein Fahrzeug nicht mehr möglich gewesen wäre, rechtzeitig zu bremsen. Mit den Kettensägen wurde das Hinderniss dann schnell beseitigt und die Straße konnte wieder freigegeben werden.

Die Kameraden entschieden sich dann sofort, eine Kontrollfahrt durch die Ortsbereiche zu machen um eventuelle weitere Gefahrenstellen zu finden. Dies war aber nicht der Fall. So entschied man sich für die Zeit bis 23 Uhr im Depot eine Bereitschaft einzurichten. Diese wurde dann kurz vor 23 Uhr auch noch einmal benötigt. Im sog. Klosterholz zwischen Weidensdorf und Remse hing ein weiterer Baum  bedrohlich über der Fahrbahn. Auch dieser wurde beseitigt. Damit endeten dann auch die Einsätze während des Sturmes und die Kameraden konnten wieder einrücken.

Noch ein Sicherheitshinweis: Vermeiden Sie bei derarig starken Wind und Sturm jeden unnötigen Aufenthalt im Freien oder Fahrten mit ihrem PKW. Es muss nicht immer ein direkt umstürzender Baum sein, der zu Unfällen und Verletzungen führen kann. Durch den Wind können sich lose Äste und Teile auch weit durch die Luft bewegen und zur Gefahr werden!

Das Jahr 2018 endete an seinem letzten Tag für die Kameraden der Feuerwehr Remse mit einem Einsatz. Jedoch nicht mit einem der vermutetend, typischen Silvestereinsätze. Genau um 16:05 Uhr schrillten DME und Sirene. "PKW in Brand" lautete die Nachricht von der Leitstelle Zwickau und die meisten Kameraden sahen bereits auf dem Weg zum Depot die riesige Rauchwolke. Zu diesem Zeitpunkt war allerdings bereits klar, dass glücklicherweise keine Personen aus dem Fahrzeug mehr zu retten waren.
Eine Frau und ihre zwei Kinder war mit ihrem PKW auf der B175 gerade mitten in Remse, als das Auto nach eigenen Aussagen von allein ausging und kurz darauf bereits die erste Rauchentwicklung aus dem Motorraum zu sehen war. Geistesgegenwärtig lenkte die Frau das Fahrzeug in Höhe des Möbelhaus Kral an den Straßenrand und verließ es umgehend. Das entstandene Feuer breitete sich danach sehr schnell aus und machte deutlich, dass man schon allein wegen der enormen Rauchentwicklung und den giftigen Dämpfen durch die verbrennenden Stoffe so gut wie keine Zeit hat, bis es lebensgefährlich wird.

Die Remser Wehr war keine 5 Minuten nach Alarmierung vor Ort und begann mit der Ablöschung des PKW, was auch schnell gelang. So konnte verhindert werden, dass das Fahrzeug vollständig ausbrannte und die Fahrzeugführerin konnten noch ein paar persönliche Dinge aus dem Wrack unversehrt übergeben werden. Als der Abschleppdienst den PKW von der Straße entfernt hatte, konnte diese wieder für den Verkehr freigegeben werden und die Kameraden kamen alle noch rechtzeitig zu ihren Silvesterfeierlichkeiten, welche zum Glück keine weiteren Einsätze mit sich brachten.

Anbei 2 Bilder von der Einsatzstelle:
Einsatz PKW Brand 31.12.2018 Bild 1

 

 

 

Einsatz PKW Brand 31.12.2018 Bild 2

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